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Mittwoch, 5. Oktober 2016

Wieder in Santiago de Chile...

Endlich komme ich dazu, wieder einen Bericht zu schreiben. Erst war kein Internet zu bekommen und dann wollte Ida nicht vor 22 Uhr schlafen. Aber jetzt schläft sie und ich habe ein bisschen Zeit :)
Die letzten beiden Tage auf der Osterinsel verbrachten wir mit Sightseeing. Am ersten der beiden Tage war es sehr windig, deshalb beschlossen wir nicht an den Strand zu fahren sondern uns das restaurierte Dorf Orongo am Kraterrand des Vulkans Rano Kau anzusehen. Doch vorher fuhren wir noch zu der Stelle, an der die einzigen Moai stehen, die auf das Meer blicken (und diese stehen auf einem Berg). 


Der Weg hierher ist sehr anstrengend, es klaffen meterbreite Schlaglöcher in der Straße und auch die Kühe und Pferde müssen umfahren werden. So schlief Ida zwar ein, war aber schnell wieder wach :( Unterwegs besichtigten wir auch den Ort, an dem die Kopfbedeckungen der Moai hergestellt wurden. Es liegen sogar noch welche hier, die nicht abgeholt wurden ;) 



Aber das Highlight dieses Tages war das Dorf, das an einem unglaublich fantastischen Krater liegt. 







In dem Krater ist einer der letzten Orte, an dem die ursprüngliche Tier- und Pflanzenvielfalt der Insel noch vorhanden ist. Während Ida wieder an jedem Stein lutschte, genossen wir die wunderbare Aussicht. 





Ida lief fast die ganze Zeit an der Hand und war dementsprechend müde, als wir wieder im Hotel waren und schlief auch erst mal über eine Stunde. 



Das war gut, denn so konnten wir uns heute den Sonnenuntergang im Dorf anschauen (auch hier gibt es eine restaurierte Fundstelle, direkt am Meer). 



Leider war es recht bewölkt, doch die Stimmung war trotzdem toll. Überall Menschen, die Wein trinken, meditieren und natürlich auch jede Menge Touristen wie wir. Ida schäkerte wieder, was das Zeug hält und verdrehte den jungen Frauen den Kopf :)





Am letzten Tag auf der Insel fuhren wir nach Norden, an den einzigen Sandstrand. Hier stehen auch die obligatorischen Statuen, auch diese sind restauriert. Doch das tiefblaue Meer, der weiße Sand und die großen Palmen lassen alles nebensächlich erscheinen :) 




Wir setzten Ida in den Schatten und hofften, dass sie ein bisschen Spaß am Buddeln in diesem großen Sandkasten finden würde, doch sie fing lieber an, die Wickeltasche auszuräumen und alles voller Sand zu machen. 





Sie war nicht so gut drauf und nachdem sie ihren Mittagsbrei nicht wollte merkten wir, dass wir das Fläschchen zu Hause vergessen hatten. Oh nein. Ein riesen Geschrei und wir mussten diesen paradiesischen Ort leider verlassen :( Eigentlich gut, denn im Hotel schlief sie noch mal über eine Stunde. So konnten wir nachmittags die letzten Meter der Küste im Norden abfahren und uns noch die Petroglyphen, Zeichnungen im Stein, ansehen. Wir waren ein bisschen enttäuscht, leider waren nicht mehr viele zu sehen wegen der starken Verwitterung und auch die Schilder mit den Erklärungen waren nicht mehr lesbar. 




Zurück fuhren wir an der Ostküste, vorbei an all den Orten, die wir in den ersten Tagen besichtigt hatten. Schön!
Und dann kam auch leider schon der Tag der Abreise :( Nach dem Frühstück fuhr man uns an den Flughafen, wir gaben unser Gepäck auf und konnten dann noch zu Fuß ins Dorf laufen und Souvenirs shoppen :) Leider fing es an zu regnen und wir wurden ein bisschen nass :( Der Flug war anstrengend, Ida sehr quengelig und schlecht drauf. Sie bekommt ihre Backenzähne... So war ich echt froh, als das Flugzeug endlich am Boden war. Am Flughafen lernte Ida dann die (fast) zweijährige Lea kennen, mit der sie um die Wette rannte (naja, an meinem Finger :). Immer wenn Lea zu weit weg war, rief Ida nach ihr und Lea antwortete im gleichen Quietschton. So niedlich! So war das Warten auf das Gepäck schnell vorbei und wir konnten ein Taxi ins Hotel nehmen, das (welch ein Zufall) im gleichen Gebäude ist wie all die davor. So kannten wir uns schon ein bisschen aus :) Das Zimmer ist toll und hat einen wahnsinnig tollen Blick auf den Cerro Santa Lucia und die Hochhäuser. Bei Nacht noch beeindruckender. 



Heute haben wir schon Wäsche gewaschen und versucht Ida zum Schlafen zu bringen. Da wir wieder 2 Stunden vor gerückt sind, haben wir einen Mini-Jetlag. Hoffentlich schläft Ida heute vor 24 Uhr...
Viele Grüße und bis bald,
Yvonne, Jan und Ida

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